Altes mit Neuem verbinden

05.04.2018

Stadtbauforum am 12. April 2018

Altes mit Neuem Verbinden

Altes mit Neuem verbinden - (Energetische) Sanierung im Denkmalschutz

Hierzu lädt der Baubürgermeister der Stadt Karlsruhe, Herr Michael Obert, die interessierte Öffentlichkeit ab 20:00 Uhr in den Bürgersaal des Rathauses ein.
Energetische Sanierung im Denkmalschutz ist scheinbar ein Widerspruch und führt immer wieder zu Fragen und Vorbehalten. In der Tat ist es eine Herausforderung, für die es keine Standardlösung gibt. Die drei Referentinnen werden daher das Thema aus Sicht ihrer speziellen Arbeitsfelder vorstellen.

Frau Anete Wellhöfer vom Arbeitskreis Denkmalschutz Karlsruhe beleuchtet die großen Herausforderungen wie Klimawandel, Wohnungsnot und demographischen Wandel, vor dem die Stadtgesellschaft steht. Große Teile des Gebäudebestandes der Karlsruher Wohnungsgenossenschaften und Wohnungsunternehmen stehen unter Denkmalschutz. Das führt zu Zielkonflikten. Es stellt sich die Frage: Wie können durch Wohnungsbaugesellschaften zeitgemäße Modernisierungen, Schaffung von Wohnraum und Denkmalschutz umgesetzt werden, ohne dabei Wirtschaftlichkeit, Beibehaltung von sozial verträglichen Mieten, Energieeinsparungen, demographischen Wandel und Wohnungsmangel aus dem Blick zu verlieren? Wie können gemeinsam Lösungen erarbeitet werden, die die unterschiedlichen Interessen und Aspekte berücksichtigen?

Das Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft ist für den Erhalt von zirka 800 städtischen Gebäuden, darunter auch zahlreiche denkmalgeschützte Bauten, zuständig. Die Leiterin des Amtes, Frau Anne Sick, erläutert anhand ausgewählter Beispiele die unterschiedlichen strategischen Ansätze bei der Erneuerung und Modernisierung denkmalgeschützter oder erhaltenswerter Bauten.

Als Referentin für energetische und bauphysikalische Fragestellungen an Kulturdenkmalen hält Frau Vollmann vom Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart einen Vortrag zum Thema "Energetische Ertüchtigung von Kulturdenkmalen". An ausgewählten Beispielen wird sie zeigen, welche Möglichkeiten bestehen, unter Erhalt des geschützten Erscheinungsbildes beziehungsweise der Bausubstanz Kulturdenkmale energetisch zu ertüchtigen. Dabei geht es nicht nur um die Verbesserung einzelner Bauteile sondern um die Entwicklung ganzheitlicher energetischer Ertüchtigungskonzepte. Im Anschluss an die Vorträge antworten die Referentinnen gerne auf Ihre Fragen.
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